Schmerzen

Schmerzen sind gemäss der Definition der Internationalen Schmerzgesellschaft ein „unangenehmes Sinnes- und Gefühlserlebnis, das mit aktueller oder potenzieller Gewebeschädigung verknüpft ist oder mit Begriffen einer solchen Schädigung beschrieben wird“. Sie sind ein häufiges Symptom verschiedenster Krankheiten und sollten als Alarmsignal des Körpers ernst genommen werden. Manchmal koppeln sie sich jedoch auch von den eigentlichen Ursachen ab und bleiben als eigenständige Krankheit bestehen.

Eine Therapie, die an den Auslösern der Beschwerden ansetzt, ist auch bei Schmerzen diejenige Option mit den besten Aussichten auf Erfolg. Schmerzmittel schalten die Weiterleitung vom Ort des Schmerzempfindens zum Gehirn lediglich aus, sodass in vielen Fällen die Schmerzen zurückkehren, sobald die Wirkung des Medikaments nachlässt. Auch wegen ihrer Nebenwirkungen sollte der Einsatz dieser Mittel sorgfältig abgewogen und immer wieder durch einen Therapeuten kontrolliert werden. Allerdings kann es bei starken Schmerzen, etwa bei Rheuma oder Tumoren, durchaus angezeigt sein, entsprechende lindernde Mittel einzusetzen.

Bei leichten bis mittleren Schmerzen können naturheilkundliche Massnahmen helfen, den Organismus zur Selbstregulation anzuregen und auf diese Weise sowohl Ursache als auch Symptom zu beheben. Der Einbezug der Psyche ist ein ganz wesentliches Element, denn die Intensität, mit der Schmerzen wahrgenommen werden, hängt stark vom emotionalen Zustand des Betroffenen ab. Ausserdem ist wissenschaftlich erwiesen, dass chronische Schmerzen aufs Gemüt schlagen. Ständige Schmerzen können die seelische Verfassung deutlich beeinträchtigen; auf der anderen Seite können auch rein psychische Faktoren einen Schmerz auslösen. Dies gilt es zu erkennen und entsprechend zu behandeln. Nicht ohne Grund ist das Feld der Schmerztherapien äußerst komplex, und nicht wenige Patienten haben einen langen Leidensweg hinter sich, bis ihnen endlich kompetent und nachhaltig geholfen werden kann.

Es gibt noch einen weiteren Grund, weshalb Schmerzen nicht einfach ertragen werden sollten: Nach einiger Zeit dauernder Schmerzen kann es zur Entwicklung eines sogenannten Schmerzgedächtnisses kommen. Der Grund dafür sind chemische Umbauprozesse in den Zellen und Nervenfasern, die dazu führen, dass die Nerven die Information „Schmerz“ auch dann noch an das Gehirn senden, wenn der ursprüngliche Schmerzauslöser gar nicht mehr vorhanden ist. Diesen Verlauf zu verhindern ist ein wesentliches Ziel der modernen Schmerztherapie.  

 

Vitalpilze bei Schmerzen


Reishi

Der wichtigste Vitalpilz bei Schmerzen ist der Reishi. Dank zahlreicher Mikronährstoffe regt er die Bildung körpereigener Botenstoffe an, die den Schmerz lindern. Ausserdem fördert der Reishi die Durchblutung, wirkt entspannend und psychisch ausgleichend. Seine Inhaltsstoffe wirkend krampflösend, lockern die Muskulatur und hemmen Entzündungsprozesse.

Cordyceps
Der Cordyceps kann dank seiner ausgleichenden Wirkung auf die Psyche insbesondere dann unterstützend zur Schmerzbehandlung eingesetzt werden, wenn die subjektive Schmerzwahrnehmung stark ausgeprägt ist und der Betroffene, beispielsweise bei chronischen Schmerzzuständen, zu depressiven Verstimmungen neigt.

Hericium
Ein weiterer bewährter Pilz zur Linderung von Ängsten und Nervosität – und damit von Verspannungen sowie Schmerzen – ist der Hericium. Er kann insbesondere dann zum Einsatz kommen, wenn Betroffene aus Furcht vor einem Schmerz Bewegungen meiden, die für den Heilungsprozess eigentlich von Vorteil wären.  

 

Unsere Vorschläge zum Einsatz von Vitalpilzen ersetzen nicht die Behandlung durch einen Arzt oder Heilpraktiker. Medikamente oder laufende Therapien sollten nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker abgesetzt werden.

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