Durchblutungsstörung

Die bekannteste Erkrankung, die Durchblutungsstörungen verursacht, ist die periphere arterielle Verschlusskrankheit. Geläufiger ist ihr umgangssprachlicher Name „Schaufensterkrankheit“, der daher rührt, dass die Betroffenen jeweils nur kurze Strecken ohne Schmerzen gehen können, bevor sie eine Pause benötigen – sozusagen „von einem Schaufenster zum nächsten“. Im fortgeschrittenen Stadium schmerzen die Beine und Zehen auch in Ruhe und es kommt zu Schädigungen in den Muskeln und in der Haut; schlimmstenfalls bilden sich Geschwüre und Gewebe stirbt ab.

Hauptursache für die Durchblutungsstörung ist die Arteriosklerose, sodass es bei der Therapie und bestenfalls der Vorbeugung vor allem darum geht, den Blutdurchfluss in den Adern zu verbessern oder zu erhalten. Besonders hoch ist das Erkrankungsrisiko bei Rauchern, Diabetikern, bei Übergewicht, hohem Blutdruck und Gicht.

Eine gezielte Regulation des Blutdrucks durch eine gesündere Ernährung, Gewichtskontrolle und Bewegung kann wesentlich dazu beitragen, die Beschwerden zu lindern. Auch kann man versuchen, entzündliche Prozesse in den Gefäßinnenwänden zur Ruhe zu bringen.

 

Vitalpilze bei Durchblutungsstörungen


Shiitake
Dieser Vitalpilz stärkt das Bindegewebe und fördert damit die Elastizität der Adern. Das hochkonzentriert enthaltene Provitamin D fördert den Kalziumstoffwechsel und kann dazu beitragen, bereits abgelagertes Kalzium aus den Gefässwänden abzubauen. Die natürlichen Aminosäuren des Shiitake schützen vor Entzündungen und neuen Ablagerungen.

Auricularia
Der Auricularia verbessert die Fliesseigenschaften des Blutes und enthält nachweislich Substanzen, die die Blutgerinnung und Entzündungen hemmen. Der Pilz zeigte in Studien zudem eine Regulierung des Bluthochdrucks und der Blutfettwerte.

Reishi
Der Reishi kann vor allem zur Verhinderung der Risikofaktoren eingesetzt werden, da er blutdrucksenkend wirkt und zu hohe Cholesterin- und Harnsäurewerte im Blut verhindern kann. Ausserdem ist bekannt, dass der Reishi die Gefässwände nachhaltig vor dem Angriff freier Radikale schützt.

 

Unsere Vorschläge zum Einsatz von Vitalpilzen ersetzen nicht die Behandlung durch einen Arzt oder Heilpraktiker. Medikamente oder laufende Therapien sollten nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker abgesetzt werden.

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